Bergmüller: Erstaunt über Gespräche

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„Überaus erstaunt“ ist der AfD-Landtagsabgeordnete Franz Bergmüller über den plötzlichen Sinneswandel der AfD-Fraktionsvorsitzenden, Katrin Ebner-Steiner. Ursprünglich hatte Ebner-Steiner für den morgigen Dienstag angekündigt, über ein Partei-Ausschlussverfahren wegen angeblicher „Illoyalität“ Bergmüllers abstimmen lassen zu wollen. Diesen Antrag nahm sie nun wieder von der Tagesordnung.

„Dass morgen nicht darüber abgestimmt wird, habe ich erst über eine Presseverlautbarung Ebner-Steiners erfahren“, sagt Franz Bergmüller, „selbstverständlich stehe ich immer für konstruktive Gespräche zur Verfügung, allerdings sollte man mich darum nicht im Zuge von Pressemitteilungen bitten, sondern am besten direkt und persönlich.“

Wie Bergmüller weiter ausführt, habe er zwar mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der AfD, Christoph Maier, telefoniert, die morgige Abstimmung oder gar eine geplante Aufhebung des Tagesordnungspunktes seien aber mit keiner Silbe Gesprächsinhalt gewesen. „Katrin Ebner-Steiner hat durch diesen Rückzieher sicher den für sie besten Schritt getan“, betont Franz Bergmüller verständnisvoll, „wer mich kennt, weiß ja, dass ich mich bei einem „Entweder-Oder“ immer für das Oder entscheide.“

Mit Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit fügt Bergmüller hinzu: „Natürlich wird es innerhalb der Fraktion weitergehen. Wenn dies alles zu einem wertschätzenden Miteinander bezogen auf alle Fraktionskollegen geführt hat, wird es auch für Katrin Ebner-Steiner wieder entspannter.“