Reisewarnung für Tirol: Deutsche Corona-Politik führt zu Arbeitslosigkeit in unseren Nachbarländern und spaltet Europa

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Die Entscheidung Deutschlands, Tirol als Risikogebiet auszuweisen, gefährdet die Wirtschaft des österreichischen Bundeslandes, in dem jeder vierter Arbeitsplatz vom Tourismus abhängt, massiv. Dazu die Pressemitteilung von Franz Bergmüller, wirtschafts- und tourismuspolitischer Sprecher der bayerischen AfD-Fraktion:

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter hat die Entscheidung Deutschlands, eine Reisewarnung für Tirol auszusprechen, scharf kritisiert. Da jeder vierte Arbeitsplatz in dem österreichischen Bundesland vom Tourismus abhänge, gefährde diese Maßnahme der deutschen Bundesregierung den Wirtschaftsstandort Tirol massiv. Platter verweist darauf, dass der Lockdown im Frühjahr dazu geführt habe, dass auf einen Schlag 140.000 Tiroler arbeitslos oder in Kurzarbeit versetzt wurden. Durch einen gemeinsamen Kraftakt sei es jedoch gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auch jetzt unternehme sein Land große Anstrengungen, die Infektionszahlen zu senken. So habe man etwa mit Salzburg und Vorarlberg eine Vorverlegung der Sperrstunde von 1:00 Uhr nachts auf 22:00 Uhr für die kommenden Wochen beschlossen.

Dazu stellt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Franz Bergmüller, folgendes fest:

„Die Bundesregierung ruiniert mit ihren überzogenen Corona-Maßnahmen nicht nur Deutschland, sondern auch unsere Nachbarländer, die wirtschaftlich mehr oder weniger von uns abhängig sind. Die Folge ist eine nachvollziehbare Wut der im Ausland – beispielsweise in Tirol – von unseren Fehlentscheidungen betroffenen Menschen. Wieder einmal trägt die Merkel-Regierung dazu bei, Europa zu spalten und das Ansehen Deutschlands zu beschädigen. Angesichts des deutschen Corona-Wahns sind Gegenmaßnahmen unserer Nachbarländer zu erwarten, die dann Deutschland zum Risikogebiet erklären und vor Reisen zu uns warnen werden. Bald ruinieren wir uns alle gegenseitig.

Da es bis auf Weiteres keinen Impfstoff gibt und Zwangsimpfungen prinzipiell abzulehnen sind, müssen wir einsehen, dass wir noch eine Weile mit dem Coronavirus leben werden, wie mit anderen Krankheitserregern auch. Die Furcht vor Infektionen darf nicht unser ganzes Leben bestimmen. Dementsprechend darf auch nicht das sogenannte ‚Infektionsgeschehen‘ der alleinige Maßstab sein, sondern wir müssen bei unseren Maßnahmen die Zahl der schweren Erkrankungen und Todesfälle zugrunde legen. Tatsächlich stirbt kaum jemand an Corona, und die Infektionszahlen sind nur deswegen gestiegen, weil immer mehr Tests durchgeführt werden.

Als AfD-Fraktion fordern wir daher, die Politik der Panikmache zu beenden und einen realistischen Blickwinkel auf das Virus einzunehmen. Risikogruppen müssen geschützt werden, aber allen anderen Menschen muss endlich wieder erlaubt werden, ein normales Leben zu führen.“