Während die deutschen Schulen noch immer geschlossen sind, findet in Frankreich ein weitgehend normaler Schulunterricht statt. Selbst als im Herbst die Infektionszahlen stark angestiegen waren, hielt unser Nachbarland an der prinzipiellen Präsenzpflicht fest. Das Coronavirus zirkuliere zwar auch an den Schulen, „aber es ist nicht verantwortlich für den Hauptstrom an Infektionen. Und für die meisten Kinder ist es glücklicherweise auch harmlos“, wie der Epidemiologe und Regierungsberater Arnaud Fontanay mitteilte. Dementsprechend könne ein Lockdown „nur der allerletzte Ausweg sein“, sei aber derzeit nicht nötig, sagte der französische Premier Jean Castex über die Strategie seines Landes. Der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Markus Bayerbach, kommentiert dies wie folgt: