Schluss mit der Bevormundung

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Erst die Dieselfahrzeuge, jetzt auch Silvesterböller. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will ein Feuerwerksverbot in deutschen Großstädten durchsetzen. Grund dafür ist die angeblich zu hohe Feinstaubbelastung. Sollten sich Kommunen gegen das drohende Verbot aussprechen, will die DUH sogar vor Gericht ziehen. Für AfD-Landtagsabgeordneten Franz Bergmüller ist dies nach der Diesel-Affäre der nächste Schritt in die staatliche Bevormundung.

„Wir werden den politischen Druck erhöhen“, äußerte sich DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch jetzt bezüglich des geplanten Böllerverbots in Großstädten. Auch wenn eine außergerichtliche Einigung mit den Kommunen zwar erwünscht sei, werden derzeit alle Möglichkeiten einer Klage durch den staatlich finanzierten Verein geprüft. Klar ist, dass die DUH ohne Kompromisse ein Verbot von Feuerwerk in deutschen Städten mit hoher Feinstaubbelastung durchsetzen will. Um jeden Preis. Ähnlich der Verbotszonen für Dieselfahrzeuge soll es derartige Gebiete dann zukünftig für Feuerwerkskörper in der Silvesternacht geben. Auch professionelle Pyro-Shows sollen dann nur außerhalb der Zonen veranstaltet werden dürfen, am besten am Stadtrand.

AfD-Landtagsabgeordneter Franz Bergmüller kritisiert diese geplanten Einschränkungen scharf. „Es muss endlich Schluss sein mit der Bevormundung der Bürger durch diese pseudoumweltpolitische Initiative“, so der Politiker, „die DUH ist zunächst nichts weiter als ein eingetragener Verein, der mit der Befürwortung der Grünen und der Linken Schritt für Schritt eine Verbotsgesellschaft in Deutschland etabliert.“ Wie wenig effektiv die enormen Einschränkungen der deutschen Bevölkerung in Hinblick auf den äußerst geringen Mehrwert für die Umwelt sind, verdeutlichen insbesondere die Zahlen der Umweltschädlichkeit von Kreuzfahrtschiffen. Allein das Schiff „Harmony of the Seas“ stößt täglich so viel Feinstaub aus wie 21,45 Millionen Passat. Dass echte Sorge um die Natur im Vordergrund des Handelns der DUH steht, scheint da mehr als fraglich. Dann wäre es nämlich sinnvoller, gegen die großen Kreuzfahrt-Unternehmen zu kämpfen, anstatt deutschen Städten das traditionelle Feuerwerk an Silvester zu nehmen.