Eine Übersicht über interessante und wichtige Informationen zu verschiedenen Themen:
Leserbrief zu „Stillstand beim Bienen-Volksbegehren“ vom 11./12. Juli 2026 im Münchner Merkur
„Die Initiatoren des Bienenvolksbegehrens bemängeln die Umsetzung der Ziele des Volksbegehrens, insbesondere den Anteil des Bioanbaues. Dabei müssten sie sich nur darum kümmern, dass der Bevölkerungsanteil, der das Bienenvolksbegehren unterzeichnet hat, auch Lebensmittel, die nach den Richtlinien der Bioverbände produziert werden, auch kaufen. Der Anteil der Flächen mit Biolandbau kann nur erhöht werden, wenn der Absatz gewährleistet ist. Die bäuerlichen Betriebe leben von ihren erzeugten Produkten, deshalb ist die Wirtschaftlichkeit auch ein wichtiges Kriterium. Dazu kommt, dass die heutige Generation der Landwirte in der Regel fachlich bestens ausgebildet sind und diese Unternehmer lassen sich nicht gerne von Ideologen und fachlichen Laien, die sich zuhauf in der Politik und in den Verbänden rumtummeln, gängeln.“
Franz-Xaver Thielmann
Agrar-News
- Berlin: Haushalt des BMLEH wirft Fragen auf
- Deutschland: Umfrage zu Investitionen in der Milchviehhaltung
- Brüssel: Mehr heimisches Eiweiß
- Berlin: Wann kommt die Kennzeichnung der Tierhaltung?
- Spanien: Royal A-Ware kauft Käsehersteller
- Allgäu: Edeka geht bei Feneberg leer aus
- Milchmarkt: Weniger Milch wegen Hitze
Quelle: BDM
ifo-Studie: Sozialausgaben steigen vor allem für Rente und Gesundheit
Laut einer aktuellen ifo-Studie fließen rund 70 Prozent der Sozialausgaben in Deutschland in die Bereiche Rente und Gesundheit. Hauptgrund für den Anstieg des Sozialbudgets ist der demografische Wandel mit einer alternden Bevölkerung. Seit 1992 ist das Sozialbudget real um knapp 60 Prozent gewachsen und entspricht inzwischen rund 31 Prozent der Wirtschaftsleistung.
Der „Achgut Wochen-Newsletter„
Unpünktliche Mietzahlung kann zur Kündigung führen
Nach einer wirksamen Abmahnung kann bereits eine weitere unpünktliche Mietzahlung eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Allerdings muss dem Mieter nach der Abmahnung ausreichend Zeit bleiben, sein Zahlungsverhalten zu ändern – wenige Tage zwischen Abmahnung und nächstem Fälligkeitstermin reichen dafür nicht aus.
Online-Shop in der Wohnung rechtfertigt nicht automatisch eine Kündigung
Das Amtsgericht München hat entschieden, dass der Betrieb eines Online-Shops in einer Mietwohnung allein keine Kündigung rechtfertigt. Solange keine nennenswerten Auswirkungen wie Kundenverkehr oder Mitarbeiter in der Wohnung bestehen und die Wohnnutzung im Vordergrund bleibt, ist eine Kündigung des Mietverhältnisses in der Regel unwirksam.
Ein interessanter Artikel über die geplante Ausweitung der Befugnisse des Verfassungsschutzes
Debatte über den Kurs der EU-Kommission
Ein interessanter Artikel über die aktuelle Entwicklung der Europäischen Union unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Urlaub in Deutschland bleibt beliebt
Eine NDR-Umfrage zeigt, dass viele Menschen ihren Urlaub weiterhin in Deutschland verbringen möchten. Besonders beliebt sind die Ost- und Nordsee, Bayern sowie die Mittelgebirge. Ausschlaggebend für die Wahl des Reiseziels sind vor allem Natur, Erholung und kurze Anreisewege.
Ergonomie im Homeoffice zahlt sich aus
Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz im Homeoffice fördert Gesundheit, Konzentration und Produktivität. Der Beitrag zeigt, dass Unternehmen durch geeignete Arbeitsbedingungen Fehlzeiten reduzieren, die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden stärken und langfristig wirtschaftlich profitieren können.
Alkoholfreies Bier weiter auf Wachstumskurs
Die Produktion alkoholfreien Biers ist 2025 in Deutschland um 6,5 Prozent auf rund 616 Millionen Liter gestiegen. Gleichzeitig ging die Herstellung alkoholhaltigen Biers um 5,8 Prozent zurück. Der Trend zeigt, dass alkoholfreie Alternativen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern zunehmend an Beliebtheit gewinnen.
Gastgewerbe bleibt stark von Insolvenzen betroffen
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den ersten vier Monaten 2026 um 6,7 Prozent. Das Gastgewerbe gehört mit 41,2 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen erneut zu den am stärksten betroffenen Branchen. Angesichts dieser Entwicklung sind schnelle wirtschaftliche Entlastungen, der Erhalt flexibler Beschäftigungsformen wie der Minijobs und weniger Bürokratie wichtiger denn je.
Restaurant der Zukunft setzt auf Digitalisierung und Erlebnis
Der Beitrag zeigt, wie sich die Gastronomie künftig verändern könnte. Digitale Technologien, Künstliche Intelligenz und automatisierte Abläufe sollen Prozesse effizienter gestalten, während individuelle Erlebnisse und persönlicher Service weiterhin entscheidend für die Gästezufriedenheit bleiben.
Info: Vorstellung der Reformvorschläge der AfD-Fraktion für Bürokratieabbau der Enquetekommission
Seit Juli 2024 erarbeitet die Enquetekommission „Bürokratieabbau“ des Bayerischen Landtags konkrete Handlungsempfehlungen zur Entlastung von Bürgern, Unternehmen und Verwaltung.
Die AfD-Fraktion hat sich aktiv und mit eigenen fachlichen Vorschlägen in die Arbeit der Kommission eingebracht.
Unter dem Titel „Vom Verwalter zum Gestalter“ -Maßnahmenkatalog der AfD-Fraktion für einen schlanken, agilen und modernen Freistaat Bayern – werden die zentralen Positionen und Reformvorschläge am Mittwoch, den 22. Juli, vorgestellt.
Der Maßnahmenkatalog zeigt auf, wie staatliche Entscheidungsprozesse beschleunigt, Verantwortlichkeiten klarer geregelt und die bayerische Verwaltung stärker auf Wirkung, Bürgernähe und Umsetzungsfähigkeit ausgerichtet werden können.
Schwerpunkte der Vorstellung sind unter anderem:
ressortübergreifende Exekutiv-Gremien und zentrale Umsetzungseinheiten für wichtige Querschnittsaufgaben,
schnellere Verfahren durch nachträgliche Kontrollen statt umfassender Vorabprüfungen,
ein konsequenter Digital-first-Ansatz sowie die einmalige Erfassung bereits vorhandener Bürger- und Unternehmensdaten,
kompetenzbasierte Führung, agile Arbeitsmethoden und eine stärkere IT- und Datenkompetenz in der Verwaltung,
mehr Entscheidungsspielräume, eine neue Fehler- und Lernkultur sowie die Förderung von „Ermessensmut“,
leistungs- und wirkungsorientierte Anreize für erfolgreiche Entbürokratisierung,
neue Effizienzkennzahlen, die Bearbeitungsdauer, Bürgerzufriedenheit und konkrete Ergebnisse statt bloßer Regelkonformität messen,
eine stärkere Konzentration des Beamtenstatus auf hoheitliche Kernaufgaben sowie flexiblere Personal- und Organisationsstrukturen.