Der Ingolstädter AfD-Landtagsabgeordnete Oskar Lipp hatte am 15. April 2026 zwei Schriftliche Anfragen an die Bayerische Staatsregierung zu Asylunterkünften in Ingolstadt gerichtet. In der einen fragte er nach Kostenstrukturen, Mietverhältnissen und Bewirtschaftung dieser Unterkünfte; in der anderen nach Aufenthaltsstatus, Unterbringung und Kosten der in Ingolstadt lebenden Asylbewerber. Eine dritte Anfrage bezog sich auf Haushalt, Sicherheit und Infrastruktur im Bereich Asyl im Regierungsbezirk Oberbayern insgesamt.
Die Antworten der Staatsregierung sind brisant. Allein 2025 wurden mehr als 22, 9 Millionen Euro nur für die Unterbringung von Asylbewerbern in den beiden Ingolstädter ANKER-Zentren ausgegeben.
Oskar Lipp erklärt dazu:
„Überall fehlt es an Geld – nur nicht bei der Unterbringung von Asylbewerbern: Fast 23 Millionen Euro wurden dafür 2025 allein in Ingolstadt ausgegeben. Darunter die Monatsmieten für die Unterkünfte in Höhe von 184.000 Euro – pro Jahr über 2,2 Millionen Euro. Reparaturkosten beliefen sich 2025 auf 1,3 Millionen Euro. Bezeichnenderweise wurde nach Sachbeschädigungen niemals ein Täter ermittelt. Für Sicherheitsdienste wurden letztes Jahr sogar 13,2 Millionen Euro – allein in den beiden ANKER-Zentren – verausgabt. Im gesamten Regierungsbezirk Oberbayern kostete die Unterbringung von Asylbewerbern und anderen Ausländern über eine Milliarde Euro!
Bei unseren Bürgern wird überall gespart. Steuern und Abgaben steigen massiv. Für Migranten werden hingegen keine Kosten gescheut. Die AfD wird das ändern.“