Neues aus dem Wirtschaftsausschuss

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Für den Wirtschafts- und Industriestandort Bayern ist eine stabile Stromversorgung essentiell. Der Wegfall der Kernkraftenergie und der Umstieg auf teilweise stark unzuverlässige Alternativen führt derzeit zu massiven Problemen. Auch das Risiko großflächiger Stromausfälle ist durchaus realistisch. Mit einem Dringlichkeitsantrag beantragte die AfD jetzt eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke.

„Wir stehen vor einer riesigen Stromlücke“, warnt AfD-Landtagsabgeordneter Franz Bergmüller. Durch Abschaffung konventioneller Energieträger und den Einsatz alternativer Methoden, wird das bayerische Stromnetz derzeit auf eine harte Probe gestellt. Erneuerbare Energien können zum jetzigen Zeitpunkt weder eine flächendeckende Versorgung gewährleisten, noch sind sie grundlastfähig. Die Folge ist die steigende Gefahr eines instabilen Stromnetzes. Dies beunruhigt insbesondere große Wirtschafts- und Industrieunternehmen.

Eine weitaus sicherere und vorausschauende Maßnahme wäre daher eine Energie-Umstellung nach Vorbild der Schweiz. Dort werden die Kernkraftwerke weiterhin betrieben – bis die entsprechende Alternativen ausgereift, erprobt und stabil sind. Die AfD setzt sich außerdem für die Nutzung von Gaskraftwerken ein. Energetisch sind diese grundlastfähig und ermöglichen somit weiter auch langfristig den Kohleausstieg.

Um einen solchen sicheren Energie-Umstieg zu gewährleisten, forderte die AfD in einem Dringlichkeitsantrag jetzt die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Außerdem sollte die Staatsregierung klar darlegen, mit welchem geplanten Energie-Mix Bayern in Zukunft sicher versorgt werden soll.

Franz Bergmüller, Leiter des Arbeitskreises für Wirtschaft und Digitalisierung, berichtet darüber aus dem Wirtschaftsausschuss: