AfD wirkt: Meisterzwang in 12 Berufen zurück!

1 Minuten Lesezeit

Mit der Wiedereinführung des Meisterzwangs in 12 Handwerksberufen wird derzeit eine Kernforderung der AfD in Deutschland umgesetzt. Ab Anfang 2020 soll diese Änderung der Handwerksordnung in Kraft treten. Franz Bergmüller, wirtschaftspolitischer Sprecher der bayerischen AfD-Fraktion, begrüßt die Rückkehr zur Meisterpflicht, fordert jedoch eine weitere Ausdehnung der Regelung auf weitere Berufe, sowie die Einführung eines Befähigungsnachweises für die Gastronomie.

Als die AfD im September 2018 einen Antrag zur Wiedereinführung des Meisterzwangs einbrachte, wurde der Vorschlag noch von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Jetzt wird die Forderung doch umgesetzt. Am Mittwoch stimmte das Bundeskabinett dem Gesetzesvorschlag von Peter Altmaier zu, in 12 Handwerksberufen zur Meisterpflicht zurückzukehren. „Die Arbeit der AfD wirkt“, freut sich der Landtagsabgeordnete Franz Bergmüller, „wenn unsere Anträge auch offiziell abgelehnt werden, scheinen wir doch die einen oder anderen Politiker zum Nachdenken anzuregen.“

Die Förderung des Handwerks liegt Bergmüller, selbst Metzgermeister, persönlich sehr am Herzen. „Durch die Abschaffung der Meisterpflicht im Jahr 2004 durch die rot-grüne Regierung war die Qualitätssicherung nichtmehr in jedem Handwerk gesichert“, so der Politiker, „die Wiedereinführung der bewährten Regelung in zwölf Berufen ist nun ein erster Schritt in die richtige Richtung, um diese Entscheidung zu korrigieren.“ Als wirtschaftspolitischer Sprecher der bayerischen AfD-Fraktion unterstützte Bergmüller bereits im Januar dieses Jahres den Dringlichkeitsantrag von CSU und Freie Wähler, die Meisterpflicht zu stärken. Der Abgeordnete stimmte dem Antrag dabei nicht nur zu, sondern sprach sich außerdem offen für eine weitere Ausdehnung der Meisterpflicht aus.

„Beim Thema Qualitätssicherung in der Gastronomie lohnt sich außerdem ein Blick in unser Nachbarland Österreich“, sagt Franz Bergmüller, „dort ist ein Befähigungsnachweis für die Anmeldung eines Gastgewerbes erforderlich, beispielsweise bei Eröffnung eines Restaurants.“ Eine Regelung, die der Politiker auch für Deutschland fordert. „Mein Ziel ist es, einheitliche Leitlinien zu schaffen, um die Qualität in unserer Gastronomie und unserem Handwerk zu sichern“, so der Abgeordnete, „die Bundesregierung hat in dieser Woche einen ersten Grundstein dafür gelegt. Diesen ersten Schritt müssen wir nun weiter ausbauen.“